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Über mich

Als Kind der 80er Jahre mit Steuerklasse 1 bin ich bereits seit Anfang der 90er Jahre aktives Mitglied im phantastischen Fandom.
Alles begann im jungen Alter von sechs Jahren, als zum ersten Mal Kampfstern Galactica über die Mattscheibe flimmerte. Neben dieser älteren Science-Fiction-Serie hege ich auch eine besondere Leidenschaft für Star Trek: Deep Space Nine, Stargate und Babylon 5 – ebenfalls aus dem SF-Bereich, Game of Thrones, als Vertreter der Fantasy-Schiene und Akte X – welche die Fahne für die Mysteryabteilung schwingt.
Naja, dank der heutigen Möglichkeiten könnte ich die Liste an Serien und Filmen noch endlos ergänzen, aber lassen wir es bei den Basics.

Aus literarischer Sicht kam ich ziemlich früh mit der „Avalon“-Reihe von Marion Zimmer Bradly in Berührung, gefolgt von Dan Brown (Illuminati), Christian Jacq (Ramses-Reihe) und Elizabeth Peters (Amelia Peabody-Reihe).
Daneben gibt es unzählige Einzeltitel auf verschiedenen Stapeln, die noch darauf warten gelesen zu werden.

Seit nunmehr 2004 organisiere ich mit einem hochmotivierten Team die alle zwei Jahre stattfindende Modellbauausstellung SpaceDays in Darmstadt: Die größte Modellbauausstellung Deutschlands, welche sich ausschließlich mit dem phantastischen Genre beschäftigt.

Und seit 2016 arbeite ich Mitglied der Redaktion des Corona Magazines und schrieb 2016 – 2017 u.a. die News für TV-Serien und Kinofilme. Im Verlag Björn Sülter – In Farbe und Bunt habe ich 2017 zunächst einen nicht sehr ernst zunehmenden Haustierratgeber über Katzen veröffentlicht: AKAGB – Das Gesetzbuch des Allgemeinen Katzentiers.
2018 folgte dann zusammen mit Peter R. Krüger der Science-Fiction-Roman Kolonie 85: Der Aufbruch.

Gerade lebe und arbeite ich im wunderschönen Südhessen und teile mir Haus und Hof mit zwei Katern.

12 Fragen

Kollege Thorsten Walch hatte Fragen... Danke dafür Thorsten 🙂

Kaffee. Zwar trinke ich auch mal gerne einen guten Tee, aber ich bleibe in 99% der Fälle meinen Arabica-Mischungen treu.

Ich mag beide. Aufgrund meiner vielen terminlichen Verpflichtungen habe ich mich für Katzen entschieden.

Wenn es meine Lebenssituation irgendwann mal zulässt, möchte ich auch Hunde, Pferde und auch Alpakas haben.

Ich sehe mich als Autorin.

Wenn mich ein Thema oder eine Geschichte gepackt haben, schreibe ich darüber. Die Vorbereitung auf ein Buch, sprich das Festlegen des Inhalts, das weitere Ausarbeiten oder die Recherche sind für mich in beiden Sparten gleich.

Zwar unterscheiden einzelne Vorbereitungsschritte im Umfang von Projekt zu Projekt, doch die Basics sind überall gleich.

Es ist tatsächlich so, dass ich mehr kreative Tätigkeiten ausüben möchte, als meine freie Zeit dies hergibt.

Ich habe ich in meinem Keller einen praktischen Kreativbereich, der mehrere unterschiedliche Nähmaschinen und ein Atelier umfasst. Neben Kostümen fürs Cosplay liebe ich Patchwork und Quilten. Hier kann ich mich so richtig austoben oder auch mal ziemlich laut fluchen, wenn mal wieder etwas nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle.

In meinem Atelier habe ich mich mittlerweile auf das Acrylic Pouring, also das Acrylfarben Giessen und auf die Dottingtrechnik spezialisiert. Viel Sauerei, aber tolle Ergebnisse 🙂

Ich mag einfach Farben, die miteinander arbeiten.

Das „Wie“ kann ich nicht direkt beantworten.

Als Teenager habe ich einfach damit angefangen und bin drangeblieben. Nach den ersten Kurzgeschichten habe ich irgendwann mit einem Foren-RPG angefangen und ab da war es nur noch ein sehr kleiner Schritt zum Roman.

Tja, gute Frage.

Ich bin zunächst ein extrem kreativer und umtriebiger Geist, muss immer was zu tun haben.

Und dazu probiere ich furchtbar gerne neue Sachen aus. Zum Vorteil erreicht mir, dass ich ein Autodidakt bin und vieles nach dem „Try & Error Prinzip“ erarbeite. Ich versuche mir immer eine kleine Wissensgrundlage zur jeweiligen Thematik anzueignen und lege ich einfach los. Und bis das Ergebnis dann schlussendlich zufriedenstellend ist, heißt es üben, üben, üben!

Ich habe eine Grundidee.

Beim Schreiben beginne jedes Buch, sogar größere Artikel gleich: Ich stehe vor meinem Whiteboard mit einem Marker in der Hand und notiere wild drauf los.

Dann wische ich wieder weg, notiere neu, mache Pfeile, setze Verweise, kann meine Schrift irgendwann nicht mehr lesen – lach … Das geht dann solange, bis ein Konzept fertig ist.

Dann geht’s an den Computer und ich haue in die Tasten. Doch gerade beim Schreiben von Romanen ist es auch mal so, dass eine Figur während des Entstehungsprozesses des Buches sich anders verhält als geplant. Hier spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Schreibe ich etwas sehr schnell herunter, gibt es kaum Abweichungen, ist der Entstehungsprozess länger, läuft mir schon mal die eine oder andere Storyline aus dem Ruder 🙂

Bei meinen anderen kunsthandwerklichen Aktivitäten habe ich auch immer ein Thema im Kopf, gerade beim Nähen und Malen muss ich das schon ziemlich genau planen, es muss ja entsprechend Material im Haus sein.
Aber es ist auch schon das eine oder andere Mal passiert, dass mir während des Produktionsprozesses eine ganz andere Idee kommt, die ich dann verfolge - sofern es der Materialvorrat zulässt.

Meine Ideen nehme ich überall her, meist springt mich die Muse völlig unerwartet an. 🙂

Zum Beispiel habe ich ein Geschichtsmagazin gelesen. Bei einem Artikel dachte ich mir dann, dass ich genau über dieses Thema mehr recherchieren muss, da es perfekt in meine Fantasywelt passen würde.

Zack, schon hat die Hauptstadt des Romans ein neues Aussehen bekommen.

 

Und Musik! Musik ist für mich ein unglaublich großer Kreativ-Multiplikator. Meine Playlists sind sogar danach aufgebaut, was ich gerade schreibe. Dramatik, Schlacht, Romantik. Die Töne aus den unterschiedlichsten Genres helfen meinem Kopf die perfekte Welt zu erschaffen.

Um es kurz zu machen…Nein.

Zunächst war/bin ich bei meinem Hauptjob nicht von Kurzarbeit betroffen, ganz im Gegenteil, ich habe etwas mehr zu tun als Pre-Corona.

Für mich hat sich kaum etwas durch den Lockdown bzw. die Einschränkungen geändert, ich lebe seit mehr als 2 Jahren in einer Art Quarantäne. Ich bin pflegende Angehörige, durch diesen Umstand bin ich lokal sehr gebunden, Urlaub und spontan weggehen ist da nicht oder nur mit entsprechend guter logistischer Planung machbar.

Außer, dass ich mehr im Home Office arbeiten darf, hat Covid-19 bei mir sonst nichts angestellt.

Nein, jedenfalls nicht im klassischen Sinne.

Ich lasse mich von vielen Kollegen inspirieren oder auf neue Möglichkeiten aufmerksam machen. Und ziehe meinen Hut vor denen, die es geschafft haben die Kunst zum Hauptberuf zu machen. Daran arbeite ich tatsächlich immer noch.

Natürlich wird es mit Kolonie 85 weitergehen.

Peter Krüger und ich haben gerade den 3. Band abgeschlossen und bereiten den abschliessenden 4. Band vor.

Dann arbeite ich noch an einem Fantasyroman ohne Drachen und habe auch noch ein Sachbuch über eine Krankenhausserie in der Mache.
Gerade diese beiden Schreibprojekte liegen mir am Herzen und ich werde mich jetzt intensiv darum bemühen, sie bei einem Verlag zu platzieren.

Bei meinen kunsthandwerklichen stehen diverse Projekte vor der Tür: Ich bereite Tutorials, Onlinekurse und Inhouseschulungen vor. Es ist unglaublich, wie groß das Interesse daran ist und ich hoffe, ich kann im zweiten Halbjahr 21 damit richtig loslegen.

Das war ein Sachbuch über das antike Persien.

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